Bericht - 2. Spieltag Hessenliga | R 09 Wölfersheim v.s TuS Rüsselsheim
- Admin

- 29. Sept.
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Wichtiger Heimsieg gegen Rüsselsheim
Nach der Niederlage am ersten Spieltag konnte sich Wölfersheim mit einem Arbeitssieg die ersten Punkte sichern.
Nachdem die Wölfersheimer Kegler einen klassischen Fehlstart als amtierender Meister am ersten Spieltag in Aschaffenburg hingelegt hatten, sollte das erste Heimspiel in der noch jungen Saison nicht minder einfach werden. Mit der TuS Rüsselsheim war der Tabellendritte aus der alten Hessenliga B rund um die beiden Topspieler Stefan Beck und Fabian Weyrich der erste Gast an der Bergstraße in Wohnbach.

Bereits die Aufstellung versprach ein spannendes Spiel, da die Rüsselsheimer Stefan Beck direkt am Anfang gegen den aktuell gut aufgelegten Tobias ins Rennen schickten. Auch die beiden Duelle Steffen Weyrich gegen Frank Lachmann, als auch Fabian Weyrich gegen Daniel Rödl sollten die Spannung für die Zuschauer hochhalten.
Das Duell zwischen Tobias Wolf und Stefan Beck direkt zu Beginn der Partie entwickelte sich nach dem ersten Durchgang leider nicht zum erhofft spannenden Duell, da Stefan mit einer 169er Bahn gegen 125 die klare Marschrichtung vorzugeben schien. Doch Tobias setzte im folgenden Alles daran dies zu ändern; musste sich allerdings in Durchgang 2 knapp geschlagen geben, während er den dritten Durchgang knapp gewinnen konnte. Auf der letzten Bahn setzte Stefan dann nochmal deutliche Akzente und siegte mit 158 zum Schluss dann doch deutlich gegen Tobias (547 : 609).
Im Parallelduell verschlief Lukas Geck gegen Andre Keil den Start vollkommen und lag nach der ersten Bahn bereits mit 10 Kegel zurück. Mit zwei weiteren ordentlichen Durchgängen konnte er aus dem Rückstand eine 2:1 Führung mit 10 Kegeln Vorsprung machen. Mit einer abschließenden grandiosen Bahn von 166 holte er seinen Mannschaftspunkt und weitere wichtige Kegel (570:527).
Der Rückstand für unsere Mittelpaarung gewohnt bestehend aus Patrik Lüftner (gegen Marek Weyrich) und Frank Lachmann (gegen Steffen Weyrich) betrug somit 19 Kegel bei 1:3 Punkten.
Nach einem verhaltenen Anfang konnte Patrick auf Bahn 2 sein Können zeigen und mit einer fulminanten 172er Bahn (310 Kegel zu Halbzeit) für klare Verhältnisse sorgen. Leider konnte er in der zweiten Hälfte nicht an diese Leistungen anknüpfen und musste deshalb den 3. Durchgang abgeben. Den letzte Durchgang konnte er trotz durchwachsener Leistung gewinnen und seinen Mannschaftpunkt holen (583:529).
Frank Lachmann, der mit Steffen Weyrich einen starken Gegner entgegengestellt bekommen hatte, spielt trotz des Drucks die ersten Bahn vollkommen befreit auf und gewann diese deutlich mit 159 Kegel. Im folgenden fand er allerdings gar nicht mehr richtig zu seinem Spiel, was dann folgerichtig die Niederlage in den Durgängen 2-4 nach sich zog und er auch noch einige Kegel abgeben musste (549:570).
Mit einem hauchdünnen Plus von 14 Kegel bei gleichzeitigen 4:2 Mannschaftspunkten sollte es nun an der Stamm-Schlussachse liegen die ersten Punkte nach Hause zu fahren.
Bereits auf der ersten Bahn zeigte sich, dass das Duell zwischen Daniel Rödl und Fabian Weyrich ein Duell auf Augenhöhe werden sollte, wo sich Daniel mit einer 158er Startbahn knapp durchsetzen konnte. Auch die zweite Bahn verlief ebenfalls spannend bis zum Schluss wo Daniel erneut glücklicher agierte und den Punkte holen konnte. Doch im dritten Durchgang lief es bei beiden Keglern nicht gut, wobei Fabian hier das bessere Ende auf seiner Seite hatte. Mit einem minimalen Vorsprung von 9 Kegel gingen beide in den Schlussabschnitt, wo Daniel die Vollen verpatze und nach 15 Wurf bereits zurück lag. Ähnliche wie Patrick in Aschaffenburg schaffte Daniel das kaum mögliche und räumte mit den letzten beiden Wurf 17 Kegel, was ihm zwar nicht den Satzpunkt bescherte, aber mit 598:595 den hauchdünnen Sieg in einem bis zum letzten Schluss spannenden Spiel gegen Fabian.
Dirk Bonarius, der sehr positiv in das Spiel gegangen war, fand leider nicht zu seinem gewohnten Gassenspiel. Die ersten drei Bahnen konnte er in teilweise knappen Duellen für sich entscheiden. Nachdem er bereits nach dem dritten Durchgang seinen Mannschaftpunkt gewonnen hatte, konnte man das Gefühl haben, dass die Leichtigkeit in sein Spiel zurückgekehrt war und er dies mit einem hervorragenden Abschluss von 170 zu einem 4:0 vollenden konnte (579:529).

Nach dem schwer erkämpften Heimsieg, der in allen belangen, vor allem aber beim Abräumen noch viel Luft nach oben lässt, steht man nun mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis im Mittelfeld der neuen Hessenliga.
Am kommenden Wochenende trifft man dann erneut auf die Freunde aus Rüsselsheim. Dieses Mal sind aber beide Mannschaften zu Gast bei Bahnfrei Damm. Während Rüsselsheim den Anfang gegen die erste Riege der Aschaffenburger macht, folgen die Wölfersheimer Kegler anschließend gegen die Reserve.






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