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Bericht - 11. Spieltag Hessenliga | SKG Bad Soden-Salmünster v.s R 09 Wölfersheim

  • Autorenbild: Admin
    Admin
  • 7. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Wölfersheim mit zwei blauen Augen gegen Bad Soden


Für das neue Jahr hatte sich das Team um Kapitän Dirk Bonarius viel vorgenommen und wollte dies am ersten Spieltag im Jahr 2026 direkt zeigen. Doch leider kam es anders als erhofft, sodass man mit zwei blauen Augen den Sieg gerade noch so nach Hause retten konnte. Erneut überzeugten nur die beiden Brüder Patrick und Hendrik.



Das letzte Spiel in der Vorrunde führte das Team um Patrick Lüftner nach Rothenbergen zu den Freunden aus Bad Soden Salmünster. Dass dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist, war allen im Vorfeld klar, da zum einen Bad Soden mit 7:3 Punkten auf „heimischer“ Anlage lediglich gegen den Tabellenersten eine Niederlage einstecken musste und man sich zum anderen in der Vergangenheit immer schwer gegen Bad Soden getan hat.

Die Anfangsformation auf Bad Sodener Seite war mit Michael und Daniel Klüber gestellt, wo Wölfersheim Lukas Geck und Daniel Rödl dagegen setzten. Lukas Geck legte mit einem 148er Durchgang und einem halben Satzpunkt eigentlich einen guten Grundstein, konnte aber auf der zweiten Bahn nicht daran anknüpfen. Nachdem er wiederum den dritten Satz gewinnen konnte, fiel die Entscheidung leider auf der letzten Bahn zu Gunsten von Michael (542 Kegel), wo Lukas (511 Kegel) nochmal etwas Federn lassen musste.

Das Duell zwischen Daniel und Daniel musste leider nach 30 Wurf beendet werden und Bad Soden wechselte Stefan Stehle ein. Trotz sehr schwachem Spiel von beiden Akteuren konnte Daniel sein Duell am Ende mit 4:0 Satzpunkten gewinnen. Trotz der schlechten Ergebnisse beider Wölfersheimer Kegler lag man nach dem ersten Drittel mit 28 Kegel in Front.


Das leichte Plus aus der Startpaarung sollten nun auf der R09 Seite durch Tobias Wolf (gegen Björn Bonarius) und Hendrik Lüftner weiter ausgebaut werden. Bei Tobias sah es nach der ersten Bahn nach einem super Spiel aus, wo er Björn (587 Kegel) noch auf Distanz halten konnte. Doch leider lief bei ihm das Spiel anschließend auch nicht mehr so leicht von der Hand, dies wiederrum motivierte Björn ordentlich Gas zu geben. So kam es, dass Tobias nach dem Gewinn der ersten Bahn leider die restlichen drei Bahnen abgeben musste und am Ende mit 534 Kegeln das Nachsehen hatte.

Hendrik Lüftner unterstrich erneut seine aktuell herausragende Form im Duell gegen Thomas Klüber (579 Kegel). Im Gegensatz zu seinen Vereinskollegen hatte Hendrik keine Probleme mit der Einstellung zur Bahn und lieferte erneut ein fehlerfreies Spiel ab. Einziger Schönheitsfehler in seinem Spiel war der verlorene 4. Satz, was aber bei einem Ergebnis von 603 Kegel und einem 3:1 zu verschmerzen war.


Die Schlusspaarung hatte nun die schwierige Aufgabe den Rückstand, auch wenn er nur 1 Holz betrug, in ein Plus umzuwandeln, was aufgrund der Duelle Stefan Schwan gegen Patrick Lüftner und Rene Hagenbach gegen Dirk Bonarius nicht die einfachste Aufgaben sein sollte.

Die beiden Kontrahenten Stefan und Patrick machten an diesem Tag allerdings Werbung für den Kegelsport und zeigten allen Anwesenden, wie Kegeln aussehen kann. Auf eine starke Startbahn von Patrick mit 161 Kegel, konterte Stefan im zweiten Durchgang mit einer überragenden 178er Bahn (Patrick „nur“ 171 Kegel). Und auch in den weiteren Durchgängen blieb das Niveau zwischen den beiden Spielern hoch, sodass sich Patrick Durchgang drei und Stefan den letzten Durchgang sichern konnte. Am Ende konnte Patrick mit starken 627 Kegel gegen ebenfalls sehr gute 614 von Stefan den dritten Mannschaftspunkt sichern. Jedoch ließ sich der Wölfersheimer Topspieler auf der Schlussbahn, durch das enge Spiel um die Gesamtholz, zu sehr verunsichern und brachte so die Führung nochmal in Gefahr.


Auf der Nachbarbahn sah es im Duell Dirk gegen Rene zu Beginn eigentlich nach einer eindeutigen Sache aus, nachdem sich Dirk die ersten beiden Bahnen doch sehr souverän sichern konnte. Doch im folgenden Verlauf ließ Rene nicht locker und kam immer näher an Dirk heran, sodass zwischenzeitlich das Spiel wie erwähnt, komplett zu kippen drohte, da der Vorsprung nur minimal war.

Dirk mit dem 9er beim 29 Wurf.
Dirk mit dem 9er beim 29 Wurf.

Die Rettung für Wölfersheim kam im 28. Wurf, als Dirk nach einem Durchschuss der Damenreihe im Nachwurf alle 7 Kegel räumte. Darauf ließ er im 29. Wurf einen 9er folgen und besiegelte trotz Satzverlust den Sieg. Am Ende konnte er sich knapp mit 579:575 Ke-gel ganz knapp durchsetzen und den wichtigen vierten Mannschaftspunkt sichern.




Am Ende eines über weite Strecken nicht hessenligareifen Spiels steht dann doch ein deutlicher 6:2 Sieg für Wölfersheim auf dem Papier. Bei genauerer Betrachtung sieht man allerdings, dass dieses Spiel mit weniger „Suff“ auch in die andere Richtung hätte ausschlagen können.

Nun steht man am Ende der Vorrunde mit 18:4 Punkten auf dem alleinigen zweiten Platz hinter Bahnfrei Damm 1. Das erste Spiel in der Rückrunde hält dann direkt den Kracher der Liga bereit, wenn Bahnfrei Damm 1 zu Gast in Wölfersheim ist.


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