top of page

Bericht - 22. Spieltag Hessenliga | R 09 Wölfersheim v.s SKG Bad Soden-Salmünster

  • Autorenbild: Admin
    Admin
  • vor 2 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Lüftner mit schlechtester Leistung seit 4 Jahren - Mannschaft tut es ihm gleich


Im Nachholspiel des „vergezogenen“ 22. Spieltages gegen die Sportfreunde der SKG Bad Soden-Salmünster retten die Wölfersheimer Kegler einen Punkt aus einem katastrophalen Spiel.

Durch einen Bahndefekt am 14. Februar musste das Spiel des 22. Spieltages verlegt werden, sodass es am vergangen Wochenende nun endlich zum Nachholspiel zwischen R09 Wölfersheim und der SKG Bad Soden-Salmünster kam. Nach dem deutlichen Heimsieg gegen Gräfenhausen wollte man diesen Aufwärtstrend zu Hause mitnehmen. Trotzdem war allen Spielern im Vorfeld bewusst, dass man die Main-Spessarter nicht unterschätzen darf.



Unverändert zum letzten Heimspiel sollten Tobias Wolf und Hendrik Lüftner den Anfang auf R09 Seite machen. Tobias musste sich in seinem Duell gegen den tagesbesten Gast Michael Klüber leider deutlich mit 0:4 und 518:571 Kegel geschlagen geben. Deutlich besser machte es Youngster Hendrik an seiner Seite im Spiel gegen Thomas Klüber (558 Kegel). Trotz knapper Niederlage im ersten Satz spielte Hendrik befreit auf und sicherte sich alle folgenden Sätze, sodass er am Ende deutlich mit 3:1 und sehr starken 582 Kegeln den ersten Mannschaftspunkt sichern konnte, vor allem das letzte Räumen war ausschlaggebend dafür.

Mit einem 1:3 Rückstand, verursacht durch die kleine Differenz von -29 Kegel, ging in der Mitte wieder das Vater-Sohn-Gespann bestehend aus Patrick und Helge Lüftner auf die Bahn. Patrick erwischte erneut einen rabenschwarzen Tag und konnte nicht annähernd seine Leistung im Duell gegen Rene Hagenbach abrufen. Aufgrund von Handgelenkproblemen scheint aktuell der Weg in seine rechte Gasse ungewohnt schwer. Mit etwas Glück und der nötigen Routine, konnte er den nächsten Mannschaftspunkt sichern. Ausschlaggebend hierfür waren die 2,5:1,5 Satzpunkte bei gleichem Holzergebnis von 536 Kegel. Auch für seinen Vater Helge lief es alles andere als rund an diesem Spieltag. Dieser musste sich am Ende mit mageren 517 Kegel seinem Kontrahenten Björn Bonarius (562 Kegel) nach 3:1 Satzpunkten deutlich geschlagen geben.


Mit einem ungewohnt hohen Rückstand von 74 Kegeln und dem Rückstand von 2:4 Mannschaftspunkten lag es nun an Kapitän Dirk Bonarius und Daniel Rödl das Unmöglich zu schaffen. Daniel tat es seinem Mannschaftskollegen Hendrik gleich und musste sich direkt auf der ersten Bahn gegen Stefan Schwan (562 Kegel) geschlagen geben. Dank ähnlicher Ruhe, wie auch bei Hendrik, kämpfte er sich zurück ins Spiel und konnte die restlichen drei Bahnen souverän für sich entscheiden und mit 3:1 Satzpunkten und dem Tagesbestwert von 595 Kegel einen weitern Mannschaftpunkt verbuchen. Im Parallelduell zwischen Dirk und Daniel Klüber (547 Kegel) entstand das für dieses Spiel entscheidende Duell. Den minimalen Vorsprung, zur Hälfte mit 1:1 in den Satzpunkten und 273:268 Kegel, konnte Dirk in einem packenden Krimi am Ende über die Ziellinie retten. Er gewann sein Spiel gegen Daniel dank des geringfügig besseren Ergebnis von 552 Kegel.

Durch die zwei gewonnen Punkte konnte das Schlussduo zwar nicht das große Wunder vollbringen, sicherte aber immerhin einen Punkt.

Im direkten Verfolgerrennen hinter Damm ist dieses Unentschieden mit einer Niederlage zu vergleichen, da man nun auf mindestens zwei hohe Niederlagen der Aschaffenburger hoffen muss, während man selber gleichzeitig alles gewinnen muss.



Am Ende müssen sich die Wölfersheimer Kegler eingestehen, dass man zu Hause auf eigener Anlage weit weg von den Ergebnissen der letzten Saison ist und man an diesem Spieltag das schlechteste Ergebnis seit 3 Jahren gespielt hat.

Die Gründe mögen natürlich auch an den Bauarbeiten der letzten Wochen auf der Kegelbahn liegen. Allerdings zeigen die Ergebnisse von Michael Klüber, Hendrik Lüftner und Daniel Rödl, dass es dann doch irgendwie funktioniert. Nun heißt es nicht den Kopf in den Sand stecken und Trübsal blasen, sondern Kopf hoch und Ärmel hochkrempeln, da es am kommenden Samstag auf der schönen und fallträchtigen Anlage in Obernburg weiter geht.

Kommentare


bottom of page