Bericht - 21. Spieltag Hessenliga | SG Kleinostheim/Mainaschaff v.s R 09 Wölfersheim
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Nach der bitteren Heimniederlage vor einer Woche konnte es für das Spiel beim Tabellenletzten Kleinostheim nur ein Ziel geben: 2 Punkten mussten her, um sich nicht aus dem Meisterschaftsrennen vorzeitig verabschieden zu müssen.

Auf der fallträchtigen Bahn wollte man gleich zu Beginn im Angriffsmodus starten, sodass neben dem wiedergenesenen Frank Lachmann unser bester Spieler Patrick Lüftner beginnen sollte.
Frank kam gut in sein Spiel rein, doch nachdem man in die Vollen auf den ersten beiden Bahnen dachte es kann auf dieser Anlage gar keine schlechten Bilder geben, belehrte er uns im Abräumen jeweils eines Besseren. So konnte er froh sein nach mageren 272 zur Halbzeit trotzdem einen Satz gewonnen zu haben. Auf den beiden Schlussbahnen änderte sich an seinen Anwürfen im Abräumen zwar nicht viel, doch holte er jetzt viele schöne Bilder direkt mit dem zweiten Wurf, was ihn am Ende noch auf Gute 572 und 2-2 Sätzen brachte. Sein Gegner spielte jedoch insgesamt 13 Holz mehr, sodass der erste Mannschaftspunkt nach Kleinostheim ging.
Patrick startete gut in seine Partie, musste zur Halbzeit mit starken 317 Kegel allerdings auch bereits einen Satz gegen seinen ebenfalls gut aufgelegten Gegner abgeben. Im dritten Durchgang kam es dann leider zu einem totalen Blackout, den er selbst vermutlich so noch nie erlebt hatte. Das einzig positive für die Wölfersheimer in diesem Moment war, das Patricks Gegner auf der dritten Bahn selbst seinen schlechtesten Durchgang spielte, sodass der Mannschaftspunkt trotz 1-2 Satzrückstand noch möglich war. Auf der letzten Bahn drehte Patrick vom ersten Wurf an den Schalter wieder in die richtige Richtung und wo im Durchgang vorher noch gefühlt 30 Wurf auf die Mitte gingen, kamen jetzt gefühlt 30 Wurf in die rechte Gasse. Mit bärenstarken 177 im Schlussdurchgang sicherte sich Patrick mit 606 Holz und 2-2 Sätzen doch noch den wichtigen Mannschaftspunkt.
In der Mitte sollte das Spiel dann auf die Siegerstraße gelenkt werden. Tobias Wolf und Hendrik Lüftner starteten beide stark mit 160 und 152 Kegel. Nachdem Tobi im zweiten Durchgang etwas federn lassen musste, schaltete er in den Durchgängen 3 und 4 wieder einen Gang hoch und sicherte sich am Ende mit starken 584 und 3-1 Sätzen seinen Mannschaftspunkt deutlich.
Hendrik konnte sich zur Halbzeit mit sehr guten 315 Kegel eine deutliche 2-0 Führung erspielen. Auf der dritten Bahn konterte sein Gegner jedoch stark und brachte sich zurück ins Spiel. Nachdem Hendrik auf der letzten Bahn verhalten begann, sollte das Duell nochmal richtig spannend werden. Am Ende holte er sich jedoch nervenstark seinen Mannschaftspunkt mit 3-1 Sätzen und sehr guten 592 Kegel.
Das Schlussduo bestand aus Helge Lüftner und Dirk Bonarius, deren Aufgabe eigentlich nur noch darin bestand den Vorsprung der Gesamtholz von 59 Kegel zu verteidigen, da damit der Sieg bereits eingetütet sein sollte. Beide begannen stark und gewannen mit 144 sowie 166 ihre erste Bahn, sodass der Vorsprung auf fast 90 Kegel wuchs. Nachdem Helge mit einem schwächeren zweiten Durchgang den Satz knapp abgeben musste, hatte Dirk mit weiteren 156 und zur Halbzeit insgesamt sehr guten 322 Kegel das Spiel weitgehend im Griff. Auf der dritten Bahn sollte unser Vorsprung dann allerdings nochmal rapide abnehmen, denn Dirks Gegner hatte scheinbar keine Lust den Mannschaftspunkt herzugeben und trumpfte mit einer sensationellen 182er Bahn mächtig auf. Vor der letzten Bahn waren beide Mannschaftspunkte plötzlich wieder ein gutes Stück entfernt, der Gesamtvorsprung betrug allerdings noch einigermaßen beruhigende 60 Kegel. Auf der letzten Bahn kam Helge wieder besser ins Spiel und sicherte sich so am Ende doch noch klar seinen MP mit 543 zu 508 Kegel. Dirks Duell sollte hochklassig und spannend bis zur letzten Kugel weitergehen, wobei sich Dirk am Ende mit 4 konstanten Durchgängen und dem besten Wölfersheimer Ergebnis des Tages von 628 Holz nicht allzu viel vorwerfen muss, obwohl er den Mannschaftspunkt tatsächlich noch abgeben musste, da sein Gegner auch auf der letzten Bahn bis zum Ende ablieferte und sich am Ende mit 638 mit neuer persönlicher Bestleistung und dem Mannschaftspunkt belohnte.

Am Ende steht ein verdienter 6:2 Erfolg mit insgesamt 3525 zu 3441 Kegel. Unsere Männer haben also die Spur wieder gefunden und sollten in dieser auch unbedingt nächste Woche zuhause gegen Bad Soden Salmünster bleiben, um weiterhin ganz oben in der Tabelle mitreden zu können.






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