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Bericht - 14. Spieltag Hessenliga | R 09 Wölfersheim v.s Bahnfrei Damm 2

  • Autorenbild: Admin
    Admin
  • vor 5 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Heim-Desaster für R09 Kegler


Der unerwartet deutliche Sieg gegen einen der stärksten Gegner aus der Liga ist gerade kaum zwei Wochen her, da folgt das nächste unerwartete Ergebnis in der Hessenliga. Nach desaströser Leistung in fast allen Belangen unterliegt Wölfersheim zu Hause der zweiten Mannschaft aus Aschaffenburg und stellt sich damit selber ein Bein beim Versuch weiterhin engster Verfolger auf Damm 1 zu sein.

Vor dem Spiel war die Ausrichtung für die Mannschaft von Dirk Bonarius klar gesteckt – Flow aus Pokal und dem Sieg über Rüsselsheim mitnehmen und mal wieder vor heimischem Publikum eine ordentliche Leistung abrufen. Leider sollte es an diesem Spieltag aber anders kommen.



Erkrankungsbedingt wurde die Mannschaft im Vergleich zu den letzten Spielen etwas umgebaut, sodass man dieses Mal mit Tobias Wolf und Dirk Bonarius am Anfang direkt Punkten wollte.

Tobias Wolf musste sich leider sehr schnell der Tatsache gegenüber sehen, dass sein Gegner Lucas Frey (574 Kegel) zum Spielverderber werden könnte, nachdem er bereits zur Hälfte mit über 300 Kegel und 2:0 Punkten führte. Trotz starkem Aufspielen in der zweiten Hälfte reichte es für Tobias (566 Kegel) leider nur zu einem 1,5:2,5 und somit dem ersten Punktverlust.

An seiner Seite konnte Dirk Bonarius gegen Andreas Büttner (539 Kegel) den Anfang deutlich besser gestalten. Allerdings verlor er ab der zweiten Bahn etwas den roten Faden in seinem Spiel und musste die Sätze zwei und drei abgeben. Da es im letzten Satz leider, wie bei Tobias, nur zu einem Unentschieden reichte, musste auch er sich mit 1,5:2,5 trotz des besseren Ergebnisses mit 551 Kegel geschlagen geben.


Mit einem nicht erwarteten 0:2 Rückstand aus den ersten beiden Duellen ging in der Mitte das Vater-Sohn-Gespann bestehend aus Patrick und Helge Lüftner an den Start.

Patrick konnte gegen Niklas Kehrer die ersten beiden Bahnen für sich entscheiden, bekam aber unerwartet Gegenwehr. Nach dem Gewinn der dritten Bahn war der erste Mannschaftspunkt zwar gesichert, aber Niklas drehte im abschließenden Durchgang nochmal auf sodass, der Kegelvorsprung deutlich schrumpfte (580:568).

Anders lief es bei Helge, der mit Hans Günter Liebler einen unberechenbaren Gegner hatte. Nachdem der erste Durchgang knapp verloren ging, kämpfte sich Helge in das Spiel zurück und konnte die restlichen Durchgänge alle für sich entscheiden und einen weitern wichtigen Mannschaftspunkt erspielen. Am Ende war es dann ein 3:1 Sieg mit knappem Ergebnis (547:543).


Den knappen Vorsprung an Kegel und das Unentschieden von 2:2 in den direkten Duellen sollten nun Daniel Rödl und Hendrik Lüftner ins Ziel fahren.

Die ersten zwei Durchgänge liefen für Daniel gegen Jonas Brauburger nicht optimal, aber er konnte diese für sich entscheiden. Leider kam auf der dritten Bahn der große Einbruch, der ihm seinen gesamten Vorsprung kostete und der Mannschaftspunkt ins Wackeln geriet. Durch einen glücklichen 9er mit der aller letzten Kugel auf der Schlussbahn konnte er sich zwar den Satzpunkt sichern, musste aber mit 552:561 Kegel den MP abgeben.

Auf der Nachbarbahn deutete sich ein leider ein ähnlicher Krimi an. Hier musste sich Hendrik leider auf der zweiten Bahn deutlich geschlagen geben. Zwar fand er danach wieder besser ins Spiel und konnte auch die Bahnen drei und vier gewinnen, musste sich aber am Ende ebenfalls wegen des schlechteren Ergebnisses 556:572 geschlagen geben.



Am Ende steht eine sehr bittere und vor allem unnötige Niederlage für die Wölfersheimer Kegler auf dem Papier. Mit einer der schlechtesten Leistung seit Jahren auf heimischer Anlage muss man sich eingestehen, dass die Punkte an diesem Spieltag zurecht mit der Reserve von Bahnfrei Damm den Weg an die hessisch-bayerische Grenze antreten. Nun darf man den Kopf allerdings nicht in den Sand stecken, sondern muss das Gefieder putzen und sich für das kommende Spiel gegen „Kleinostheim/Mainaschaff“ vorbereiten um dann wieder auf Punktejagd zu gehen.


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